Tita und Leo

Tita und Leo

Ferien auf dem Land! Tita findet dies schrecklich langweilig. Doch dann entdeckt sie eine Türe und steht plötzlich in einer anderen Welt. Das Haus ist dasselbe, aber die Umgebung sieht ganz anders aus. Hier trifft sie auf Leo, der gar nicht versteht, weshalb sie seine weite Hose komisch findet. Auf Titas Frage, ob er etwas gegen enge Jeans habe, lacht er nur und will wissen, was denn mit „Tschins“ gemeint sei. Überdies finde er ihre blutigen Zehennägel schrecklich. Und dabei hat sich Tita doch beim Anmalen mit rotem Lack solche Mühe gegeben! Den beiden Kindern dämmert, dass sie eigentlich in zwei um 100 Jahre verschobenen Zeitebenen leben. Sie erkunden gemeinsam sowohl das eine wie das andere Jahrhundert. Es gelingt ihnen, Leos kranke Mutter mit Antibiotika von 1999 zu heilen. Und Leo unterstützt Titas arbeitslosen Vater mit Postkarten und Briefmarken aus dem 19. Jahrhundert, die dieser teuer verkaufen kann. Eine zarte Liebesbeziehung bahnt sich zwischen den beiden an. Aber dann sind die Ferien zu Ende. Die hervorragend erzählte Geschichte ist mit dem Schweizer Jugendbuchpreis ausgezeichnet worden.